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Zahnarzt Gallneukirchen - Dres. Rammer-Viden

Implantatkronen & Implantatbrücken

Verschraubt. Hygienisch. Abnehmbar.

Das Implantat ersetzt die Wurzel. Der Zahn, den Sie sehen und mit dem Sie kauen, kommt erst darauf: eine Krone für einen einzelnen Zahn, eine Brücke für mehrere nebeneinander.

Für den langfristigen Erfolg eines Implantats ist nicht nur das Implantat selbst entscheidend, sondern auch der darauf befestigte Zahnersatz.

Deshalb werden unsere Implantatkronen verschraubt und nicht zementiert. Dadurch vermeiden wir Zementreste unter dem Zahnfleisch. Gleichzeitig kann die Versorgung bei Bedarf wieder abgenommen werden – beispielsweise für Kontrollen, Reinigung oder Reparaturen.

Wann eine Krone, wann eine Brücke

Fehlt ein einzelner Zahn, bekommt er ein eigenes Implantat und darauf eine Einzelkrone. Der Vorteil gegenüber einer Brücke auf eigenen Zähnen: die Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden. Wie so ein Zahnimplantat geplant und gesetzt wird, steht auf einer eigenen Seite.

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, braucht nicht jede Lücke ein eigenes Implantat. Zwei Implantate können eine Brücke tragen, die auch den Zahn dazwischen ersetzt. Wie viele Pfeiler es braucht und wo sie stehen, ergibt sich aus Knochenangebot, Anatomie und Belastung beim Kauen. Festgelegt wird das bei der Planung am Bildschirm, bevor implantiert wird.

Ist ein ganzer Kiefer betroffen, führt der Weg zu festen Zähnen auf vier oder sechs Implantaten oder zu einer Versorgung, die sich zum Reinigen abnehmen lässt.

Warum wir verschrauben

  • Keine Zementreste unter dem Zahnfleisch
  • Gute Voraussetzungen für eine optimale Hygiene
  • Bei Bedarf wieder abnehmbar
  • Einfachere Kontrolle und Wartung
  • Reparaturen können erleichtert werden

Die verschraubte Krone hat einen kleinen Kanal für die Schraube, der zahnfarben verschlossen wird. Was für welche Befestigung spricht, steht ausführlich unter verschrauben oder zementieren.

Vom Scan bis zur Eingliederung

Ist das Implantat eingeheilt, beginnt der Teil, den Sie später sehen. Statt eines klassischen Abdrucks nehmen wir in der Regel einen digitalen Scan. Er erfasst die Position des Implantats, die Nachbarzähne und den Gegenkiefer.

Aus diesen Daten entsteht die Versorgung: zuerst der Aufbau auf dem Implantat, dann die Keramik darüber. Farbe und Form stimmen wir mit Ihnen ab, solange sich noch etwas ändern lässt.

Bei der Eingliederung wird die Krone oder Brücke eingesetzt, verschraubt und der Biss kontrolliert. Passt etwas nicht auf Anhieb, wird nachgearbeitet. Wie viele Termine das braucht, hängt vom Umfang ab; für eine Einzelkrone sind es meist zwei.

Aus unserem Eigenlabor

Geplant und gefertigt wird in unserem Eigenlabor, direkt in der Ordination und ohne Umweg über ein externes Labor. Form, Farbe und Passung lassen sich so gemeinsam am Patienten beurteilen. Für eine Anpassung braucht es keine zusätzliche Woche Wartezeit.

Häufige Fragen zu Implantatkronen

Wie lange hält eine Krone auf einem Implantat?
Den größten Einfluss haben die Pflege und die Belastung beim Kauen. Ein Implantat kann keine Karies bekommen, das Gewebe darum herum kann sich aber entzünden. Deshalb sind die tägliche Reinigung der Zwischenräume und die regelmäßige Mundhygiene in der Praxis so wichtig. Auf Implantate und Keramikkronen geben wir bei eingehaltenen Prophylaxeterminen 10 Jahre Garantie.
Aus welchem Material ist die Krone?
In der Regel aus Vollkeramik. Im Seitenzahnbereich verwenden wir häufig Zirkonoxid, weil es hohe Kaukräfte aufnimmt. Weiter vorne zählt zusätzlich, wie die Keramik das Licht weitergibt; dort wird sie entsprechend aufgebaut. Was im Einzelfall passt, ergibt sich aus Position und Biss. Metall im sichtbaren Bereich verwenden wir nicht.
Was ist der Unterschied zwischen verschraubt und zementiert?
Eine zementierte Krone ist nach dem Einsetzen nur noch durch Zerstören abnehmbar, und es kann Zement unter das Zahnfleisch gelangen. Eine verschraubte lässt sich lösen und wieder befestigen. Ausführlich steht das unter verschrauben oder zementieren.
Wie reinige ich Implantatkronen?
Wie die eigenen Zähne, mit einer Ergänzung: Der Übergang zum Zahnfleisch braucht besondere Aufmerksamkeit. Zahnzwischenraumbürsten oder Zahnseide gehören dort täglich dazu. Welche Größe und welches Hilfsmittel zu Ihrer Versorgung passen, zeigen wir Ihnen bei der Eingliederung.
Sieht man, dass es kein eigener Zahn ist?
Genau darum geht es bei der Planung. Keramik gibt Licht ähnlich weiter wie natürlicher Zahnschmelz, und Farbe, Form und Oberfläche werden an die Nachbarzähne angepasst. Im sichtbaren Bereich sehen wir uns das Ergebnis gemeinsam an, bevor die Versorgung endgültig befestigt wird.
Und was kostet das?
Das hängt davon ab, wie viele Zähne ersetzt werden, welches Material zum Einsatz kommt und ob Vorarbeiten nötig sind. Eine seriöse Angabe gibt es deshalb erst nach Befund und Planung. Wir besprechen sie persönlich mit Ihnen, bevor irgendetwas beginnt.

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