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Zahnarzt Gallneukirchen - Dres. Rammer-Viden

5 Tipps gegen Karies

Karies entsteht nicht über Nacht. Bakterien im Zahnbelag verarbeiten Zucker und geben dabei Säure ab, die Mineralien aus dem Zahnschmelz löst. Ob daraus ein Loch wird, hängt weniger davon ab, wie viel Zucker Sie essen, als davon, wie oft und wie gründlich danach gereinigt wird.

Fünf Punkte, die im Alltag den größten Unterschied machen.

1. Zweimal täglich putzen, und zwar auch zwischen den Zähnen

Zweimal am Tag gründlich putzen ist die Grundlage. Schallzahnbürsten erreichen dabei in der Regel ein besseres Reinigungsergebnis als Handzahnbürsten.

Wichtiger als das Gerät ist aber, wo Sie hinkommen. Die Zahnzwischenräume erreicht keine Bürste. Dort hilft nur Zahnseide oder eine Interdentalbürste, und genau dort beginnt Karies besonders häufig.

2. Professionelle Zahnreinigung

Auch wer zu Hause sorgfältig putzt, kommt nicht überall hin. Bei der professionellen Zahnreinigung werden Zahnstein, Beläge und Verfärbungen auch an den Stellen entfernt, die Bürste und Zahnseide nicht erreichen.

Das senkt das Risiko für Karies und für Parodontitis. Dass die Zähne danach sauberer aussehen, ist ein Nebeneffekt, kein Zweck.

3. Auf die Häufigkeit achten, nicht nur auf die Menge

Zucker und Säure greifen den Zahnschmelz an. Entscheidend ist dabei die Häufigkeit: einmal am Tag etwas Süßes ist für die Zähne deutlich besser als dieselbe Menge über den ganzen Tag verteilt. Bei jedem Nachschub beginnen die Bakterien von vorne.

Nach Saurem, etwa nach Zitrusfrüchten, warten Sie mit dem Putzen besser rund eine halbe Stunde. Der Schmelz ist in dieser Zeit weich, und die Bürste trägt sonst mit ab. Zum Trinken sind Wasser und Mineralwasser die unproblematischste Wahl.

4. Fluorid

Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säure. In den meisten handelsüblichen Zahnpasten steckt bereits genug davon. Ein Blick auf die Packung genügt, ein Spezialprodukt braucht es dafür nicht.

5. Einmal im Jahr zur Kontrolle

Karies tut lange nicht weh. Wenn sie weh tut, ist sie meist schon tief. Bei einer jährlichen Kontrolle wird sie in einem Stadium gefunden, in dem eine kleine Füllung genügt.

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