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Zahnarzt Gallneukirchen - Dres. Rammer-Viden

Klebekronen

Sehr wenig schleifen. Sehr schöne Zähne.

Eine Klebekrone wird mit dem Zahn verklebt statt über einen beschliffenen Zahnstumpf gestülpt. Deshalb muss nur sehr wenig Zahnsubstanz weggeschliffen werden.

Das ist der entscheidende Unterschied zur klassischen Krone: Was an eigenem Zahn erhalten bleibt, muss nicht ersetzt werden.

Füllung, Klebekrone oder klassische Krone?

Alle drei stellen einen beschädigten Zahn wieder her, sie setzen nur an unterschiedlichen Punkten an. Eine Füllung wird weich in den Zahn eingebracht und dort ausgehärtet. Sie eignet sich für kleine und mittlere Defekte, solange genug eigene Zahnwand stehen bleibt.

Eine Klebekrone wird außerhalb des Mundes aus Keramik gefertigt und anschließend auf den Zahn geklebt. Je nach Ausdehnung heißt sie auch Teilkrone oder Overlay. Sie kommt dort infrage, wo eine Füllung die Kaukraft nicht mehr sicher tragen würde und ein Höcker abzubrechen droht.

Die klassische Krone umfasst den Zahn ringsum. Dafür wird er rundherum beschliffen, es geht also deutlich mehr gesunde Substanz verloren. Wo zu wenig eigene Wand übrig ist, bleibt sie die richtige Lösung.

Der Unterschied liegt also vor allem im Ausmaß. Unser Weg: so viel ersetzen wie nötig und stehen lassen, was noch trägt.

Wie das Kleben funktioniert

Eine klassische Krone hält mechanisch. Der beschliffene Stumpf gibt ihr Halt, der Zement füllt im Wesentlichen den Spalt dazwischen. Bei einer Klebekrone übernimmt das die Adhäsivtechnik.

Dafür werden Zahn und Keramik getrennt vorbereitet. Die Zahnoberfläche wird angeätzt und mit einem Haftvermittler benetzt, die Keramik auf ihrer Innenseite ebenfalls vorbehandelt. Der Befestigungskunststoff dazwischen verbindet beide Seiten und wird mit Licht ausgehärtet.

Damit diese Verbindung verlässlich ist, muss die Klebefläche während des Einsetzens trocken bleiben. Deshalb arbeiten wir bei diesem Schritt mit Trockenlegung. Sind die Voraussetzungen dafür nicht gegeben, ist eine andere Versorgung die bessere Wahl.

Weil Keramik und Zahn zu einer Einheit verbunden werden, stabilisiert die Klebekrone den Zahn zugleich. Das macht sie auch für Zähne nach einer Wurzelbehandlung interessant: Sie sind spröder als vitale Zähne und brauchen eine Versorgung, die sie zusammenhält.

Klebekronen im Video

Ästhetik, die auffällt, weil sie nicht auffällt

Keramik gibt Licht ähnlich weiter wie natürlicher Zahnschmelz. In Farbe, Form und Oberfläche lässt sich eine Klebekrone so an die Nachbarzähne anpassen, dass sie im Mund nicht als Zahnersatz zu erkennen ist.

Aus unserem Eigenlabor

Unsere Klebekronen werden ausschließlich in unserem Eigenlabor hergestellt.

Zahnmedizin und Zahntechnik stimmen sich dabei direkt miteinander ab – ohne Umweg über ein externes Labor. Form, Farbe und Passung lassen sich so gemeinsam am Patienten beurteilen und bei Bedarf sofort nachjustieren.

Ihre Vorteile

  • Sehr geringer Verlust an gesunder Zahnsubstanz
  • Keramik mit natürlicher Lichtwirkung
  • Individuell abgestimmte Farbe und Form
  • Herstellung ausschließlich im eigenen Labor
  • Kurze Wege bei Anpassungen

Häufige Fragen zu Klebekronen

Muss dafür trotzdem gebohrt werden?
Ja, aber deutlich weniger als für eine klassische Krone. Entfernt wird, was beschädigt ist, dazu so viel, dass die Keramik gleichmäßig aufliegt. Der gesunde Rest bleibt stehen.
Wie viele Termine brauche ich?
In der Regel zwei: Beim ersten wird der Zahn vorbereitet und gescannt, beim zweiten die fertige Klebekrone eingesetzt. Dazwischen liegt die Fertigung im Labor. Weil unser Labor im Haus ist, sind die Wege dabei kurz.
Hält eine geklebte Versorgung so gut wie eine zementierte?
Der Halt entsteht auf einem anderen Weg: über die Verbindung von Keramik, Befestigungskunststoff und Zahn statt über die Form eines beschliffenen Stumpfes. Entscheidend dafür sind eine saubere, trockene Klebefläche und ausreichend Schmelz am Rand. Ob diese Voraussetzungen an Ihrem Zahn erfüllt sind, prüfen wir vor der Entscheidung.
Wie lange hält eine Klebekrone?
Ausschlaggebend sind die Belastung beim Kauen, der Zustand des Zahnes und die Mundhygiene. Wie bei jeder Restauration ist der Rand die kritische Stelle; genau ihn sehen wir uns bei den Kontrollterminen an. Pressen und Knirschen belasten Keramik zusätzlich. Besteht dieser Verdacht, sprechen wir über eine Schiene.
Wie pflege ich sie?
Wie den eigenen Zahn: zweimal täglich putzen, die Zwischenräume täglich reinigen. Besondere Hilfsmittel braucht es nicht. Worauf es ankommt, ist der Übergang zwischen Keramik und Zahn.
Was kostet eine Klebekrone?
Das lässt sich erst nach dem Befund seriös sagen. Wie groß die Versorgung ausfällt und welches Material dafür passt, steht vorher nicht fest, und manchmal sind am Zahn noch Vorarbeiten nötig. Die Kosten besprechen wir persönlich mit Ihnen, bevor die Behandlung beginnt.

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